Sonntag, 4. Oktober 2009

Woche der Menschenunrechte

Ich hab gerade in den Kalender geschaut, ob diese Woche die Woche der Menschenunrechte oder so war. Anders kann man sich den Schwachsinn, den einige Vollspacken ablassen, nicht erklären. Was ich von den Widerlichkeiten halte, die Polens Ministerpräsident Tusk absondert, habe ich ja schon geschrieben. Aber wie heißt es doch: Schlimmer gehts immer!

Zuerst rabuliert die französische Innenministerin von einer "freiwilligen" Kastration von Sexualstraftätern. Sprich: Entweder Knast oder chemische Keule. "Freiwillig" würde ich das nicht nennen. Sondern Erpressung. Und für alle, die immer noch auf Stammtischniveau hier mitsumpfen: Chemische Kastration ist keine Garantie für Straflosigkeit. Goggle nach "Klaus Grabowski".

Und dann kann hier bei uns der Sarrazin sein Schandmaul mal wieder nicht halten. Ja, genau dieser Berliner Ex-Finanzsenator, der seine Inkompetenz bereits mit seinem Ernährungsprogramm für Hartz-IV-Empfänger bewiesen hat. 3,76 € pro Tag reichen ja bekanntlich aus, um sich "völlig gesund, wertstoffreich und vollständig" zu ernähren. Funktioniert aber nicht. Und jetzt göbbelt er als Bundesbanker in bester NPD-Manier gegen "Türkische Wärmestuben" und "Kopftuchmädchen". Und steht mit dieser Geisteshaltung nicht allein. Ein kleiner Trost bleibt: Inzwischen hat er die Berliner Staatsanwaltschaft nicht nur wegen Veruntreuung, sondern auch wegen Volksverhetzung am Hals.

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