Die Story vom verlorenen Sohn kennen wir ja aus der Bibel, aber verlorengegangene Tochterfirmen sind was neues: Die HSH Nordbank "findet" bei der internen Revision plötzlich eine Tochterfirma auf den Kanalinseln, von deren Existenz keiner was gewußt haben will. Das kreidet man doch lieber irgendwelchen Ex-Managern an und hofft, daß sich niemand an die anderen Skandale (Nonnenmacher-Bonus, Stripperinnen-Sex in New York, etc.) erinnert. Und die paar hunderttausend Euro an
In LinksVomTeichistan zeichnet sich hingegen ab, daß die Rettungsfonds ein Riesenverlust für die Staatskasse (und den steuerzahlenden Bürger) werden. 34 US-Banken haben es nicht geschafft, die Ende September fällig gewordene Rate zu zahlen. Insgesamt 134 Mrd. Dollar Kreditvolumen sind also momentan in der Schwebe. Plus 80 Mrd., die in Detroit versenkt wurden und das "schwarze Loch" AIG mit knapp 70 Mrd. Macht insgesamt über $ 280.000.000.000, die wahrscheinlich futsch sind. Jeder Amerikaner zahlt also etwa $ 935 für die Inkompetenz und Geldgier der Bankster.
Das ist aber nur der Teil, den die Amis sofort hinlegen müssen. Was in einigen Jahren noch hinzukommt, wenn sich die Rentenfonds nicht mehr bilanztechnisch "schönrechnen" können, ist noch nicht einmal abzuschätzen. Im Moment fehlen bereits 1,2 Billionen Dollar in der Rentenkasse. Die Situation ist so drastisch, daß Pensionen inzwischen wieder in "Giftzertifikate" investieren - also genau jene Schrottpapiere, die sie erst an den Rand des Abgrunds gebracht haben - nur um höhere Renditen zu erreichen. Das amerikanische Rentensystem ist also genauso kaputt wie das unsere.
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