Donnerstag, 1. Oktober 2009

Klare Worte von den Amis...

und die deutsche HofberichterstattungPresse schreibt mal wieder nichts darüber. Dabei ist es wirklich interessant, was herauskommt, wenn Obamas Sprachrohr in Europa, der "assistant secretary of state for European affairs" (also Ministerialdirektor für europäische Angelegenheiten) Philip Gordon sich mal so richtig verplappert:
"We want to see a strong and united Europe, speaking with one voice. In the best of all possible worlds, that one voice will be saying what we want to hear….If it is not saying what we want to hear, then we would rather that voice was less united."
Lassen wir uns das mal genüßlich auf der Zunge zergehen: Ein starkes und einiges Europe ist den Amerikanern nur genehm, wenn wir nach deren Pfeife tanzen. Ansonsten hätten sie lieber ein schwaches und zerstrittenes Europa.

Köstlich auch dieses Zitat:
"We want to see Europe thinking more strategically, because we think if they do think more strategically, they’ll think more like Americans."
LOL, also daß die Amerikaner das strategische Denken gepachtet haben, ist mir auch neu.

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